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Die Siemens AG gab die Ergebnisveröffentlichung des GJ 2018 bekannt: Die Jahresprognose wurde voll erfüllt – ein weiteres starkes Jahr.

Siemens AG im GJ 2018 – der Geschäftsverlauf und die Schwerpunkte

• Ein höherer Auftragseingang (auf vergleichbarer Basis) wurde bei fast allen industriellen Geschäften erzielt, angeführt von starkem Wachstum bei Mobility und prozentual zweistelligen Zuwächsen bei Digital Factory sowie Siemens Healthineers; Energy Management mit Rückgang gegenüber der hohen Vergleichsbasis

• Erhebliches Wachstum der Umsatzerlöse bei Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) und deutliche Zunahmen bei Digital Factory sowie Mobility; Power and Gas mit Rückgang bei rückläufigen Märkten;

• Auftragsbestand mit 132 Mrd. € weiterhin auf dem Rekordwert des vorangegangenen Quartals, trotz negativer Währungsumrechnungseffekte

• Negative Effekte aus der Währungsumrechnung verminderten das Wachstum von Auftragseingang und Umsatzerlösen um vier beziehungsweise drei Prozentpunkte; geringfügiger Einfluss von Portfoliotransaktionen auf die Volumenentwicklung.

• Ergebnis Industrielles Geschäft: sechs von acht industriellen Geschäften mit Ergebnisanstieg; größte Zunahme bei SGRE, gefolgt von Digital Factory; Siemens Healthineers und Digital Factory leisteten den größten Beitrag zum Ergebnis des Industriellen Geschäfts, trotz starker negativer Währungseffekte, die in geringerem Umfang auch Process Industries and Drives sowie Energy Management belasteten; Ergebniszuwächse weitgehend aufgewogen durch negatives Ergebnis von Power and Gas, das 301 Mio. Personalrestrukturierungsaufwendungen in Verbindung mit bereits angekündigten Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Division enthielt; Aufwendungen für Personalrestrukturierung bei Process Industries and Drives betrugen 85 Mio. €

• Rückgang von Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten und Gewinn nach Steuern aufgrund sehr stark gestiegener Ertragsteueraufwendungen, hauptsächlich resultierend aus Ausgliederungsaktivitäten in Verbindung mit Mobility

• Anstieg des Free Cash Flow des Industriellen Geschäfts von 2,837 Mrd. € im Q4 GJ 2017 auf 3,166 Mrd. €, hauptsächlich bedingt durch SGRE wegen einer starken positiven Veränderung beim operativen Nettoumlaufvermögen im Q4 GJ 2018; Free Cash Flow außerhalb des Industriellen Geschäfts trug ebenfalls zur Erhöhung bei

 Siemens emittierte Schuldverschreibungen in Höhe von 2,75 Mrd. € mit unterschiedlichen Laufzeiten von bis zu 12 Jahren; diese Zahlungsmittelzuflüsse sind nicht Bestandteil des Free Cash Flow

• Leichter Anstieg der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zum 30. September 2018 auf 7,7 Mrd. € (30. Juni 2018: 7,6 Mrd. €)

• ROCE sank aufgrund des niedrigeren Gewinns nach Steuern, der den positiven Effekt aus einem moderaten Rückgang des durchschnittlich eingesetzten Kapitals überwog.

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Bereits veröffentlichte Meldungen

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Bilder unten: © Siemens: v. l.n.r.:

• Produkte und Dienstleistungen von Digital Factory waren maßgeblich am erfolgreichen GJ 2018 beteiligt.

• Dr. Jean-Mary Martel (40) wurde als Principal Key Expert bei Energy Management in Regensburg für die Entwicklung eines intelligenten Brandschutzschalters für Niederspannungsgeräte als Erfinder des Jahres ausgezeichnet.

• Siemens baut im Süden Erlangens einen Campus, der Forschungslabor, Verwaltungssitz und Begegnungsstätte sein wird.

• Mit dem "Zukunftspakt – Siemensstadt 2.0" in Berlin-Spandau plant Siemens das größte Entwicklungsprojekt in der Unternehmensgeschichte.

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Informationen zum GJ 2017 der Siemens AG  finden Sie weiter unten.

Neuer Einstieg in die Robotertechnik

 

Durch die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Voith Robotics gehen die Unternehmen Voith und Franka Emika eine strategische Partnerschaft ein. Zusätzlich erfolgt eine finanzielle Beteiligung von Voith am jungen Roboterhersteller Franka Emika, das zuletzt mit dem Deutschen Zukunftspreis 2017 ausgezeichnet wurde. Zur Hannover Messe 2018 stellte sich das neugegründete Joint Venture Voith Robotics vor.

 

Ende 2016 gab der Technologiekonzern Voith seinen Ausstieg aus der Kuka AG bekannt. Zum Jahresbeginn 2017 wurde bekannt, dass Voith knapp 1,2 Mrd. Euro aus der KUKA-Transaktion erzielt hat, indem die zuvor besessenen Anteile am Augsburger Roboterhersteller an die MECCA International (BVI) Limited, einer Tochtergesellschaft der chinesischen Midea Group Co. Ltd. , veräußert wurden. Die Midea Group ist mittlerweile Besitzer der KUKA AG. Voith teilte ebenfalls mit, dass die neue Liquidität in die Weiterentwicklung des Voith-Portfolios fließt und die KUKA-Transaktion für Voith damit erfolgreich abgeschlossen wurde.

Zu den neuen Kernaktivitäten des Mrd.-schweren Familienkonzerns Voith sollten die Digitalisierung und ein Portfolio für Industrie 4.0 werden. Die Gründung des jungen Gemeinschaftsunternehmens überrascht daher: Voith Robotics soll Systemanbieter für robotergestützte Automatisierungslösungen im digitalen Zeitalter werden. Überraschend ist dabei das Ungleichgewicht der beiden Gründer: Voith ist heute mit rund 19.000 Mitarbeitern, 4,3 Mrd. Euro Umsatz und Standorten in über 60 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas. Als Technologieführer setzt Voith Maßstäbe in den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Das Münchner Robotik-Unternehmen Franka Emika ist dagegen ein Sturt-Up mit technologisch vielversprechenden Voraussetzungen, aber mehr nicht. Man darf daher gespannt sein, wie die »strategische Partnerschaft« funktionieren wird.

Bilder: ©  Klinker (3)

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Das neue Unternehmen mit Sitz in München soll künftig zu einem globalen Systemanbieter für die robotergestützte Automatisierung im digitalen Zeitalter werden. Voith Robotics soll sowohl lernfähige Leichtbauroboter von Franka Emika als auch zugehörige Softwarelösungen, Apps, Dienstleistungen und Prozessberatung für weltweite Kunden aus verschiedenen Industrien und Märkten anbieten. Die Erwartungshaltung ist groß, denn Leichtbauroboter werden als intelligente Assistenzsysteme zum integralen Bestandteil in vielen Arbeits- und Alltagsbereichen, zum Beispiel in der Fertigung, in der Logistik, im Bereich Health Care oder als Consumer Goods.

Zweiter Teil der strategischen Partnerschaft ist auch eine direkte, finanzielle Beteiligung von Voith an Franka Emika, welche die langfristige und strategische Ausrichtung der Zusammenarbeit beider Unternehmen unterstreichen soll. Neuer Vorsitzender der Geschäftsführung von Voith Robotics, das von Voith operativ geführt wird, wird Martin Scherrer, bisher Mitglied der Geschäftsführung von Voith Paper.

 

Positive Perspektiven und Chancen

Der noch sehr junge Markt für kollaborative Roboter, sogenannte Cobots, mit einem Marktvolumen von rund 300 Millionen Euro, wird Branchenstudien zufolge in den nächsten Jahren exponentiell wachsen. Im Jahr 2025 wird ein weltweites Marktvolumen von rund 15 Mrd. Euro erwartet. Franka Emika ist führend auf dem Gebiet des Designs und der Entwicklung hochmoderner, leistungsstarker selbstlernender und einfach bedienbarer Leichtbauroboter. Diese erlauben erstmals, dass häufig anfallende - aber meist monotone - Aufgaben wie feinfühliges Stecken, Schrauben, Fügen sowie Test-, Inspektions- und Montageaufgaben überhaupt automatisiert werden können.

Die Voraussetzungen für das junge Unternehmen sind günstig: Ende 2017 wurde das Team von Franka Emika mit 

dem Deutschen Zukunftspreis durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für die Entwicklung des ersten feinfühligen und lernfähigen Leichtbauroboters »Panda« ausgezeichnet. Über den industriellen Einsatz hinaus können diese Roboter in Zukunft auch Menschen im Alltag oder in der Pflege unterstützen. Die Roboterreihe »Panda« in Kombination mit Roboter-Apps und kundenindividuellen Dienstleistungen werden die künftigen Kernprodukte von Voith Robotics sein. Voith Robotics wird darüber hinaus plattform- und herstellerunabhängige Robotik- und Automatisierungslösungen anbieten.

Das neue Gemeinschaftsunternehmen wurde im Rahmen der Hannover Messe 2018 erstmals in der Öffentlichkeit vorstellig. »Die Symbiose aus einem jungen Unternehmen, seinem einmaligen Produktportfolio, sowie der weltweiten Vernetzung und Erfahrung eines weltweit engagierten Familienunternehmens soll zum Synonym für Industrie 4.0 werden. Wir werden unseren internationalen Kunden eine Kombination aus bislang in dieser Form nicht verfügbaren Services und Supportleistungen basierend auf einzigartigen Technologien anbieten können«, sagte Dr. Simon Haddadin, CEO von Franka Emika.

»Voith geht mit der strategischen Partnerschaft mit Franka Emika konsequent den nächsten Schritt in der digitalen Agenda des Konzerns. Wir haben Robotik als eine strategische Schlüsselkompetenz definiert, um die wir unser bestehendes Portfolio ergänzen wollen«, kommentierte Stephan Schaller, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH & Co. KGaA. »Franka Emika und Voith ergänzen sich ideal durch die Verbindung von Robotik, künstlicher Intelligenz, digitaler Apps für die Anwender in den verschiedenen Zielmärkten und unserem Automatisierungs- und Prozess-Knowhow«, ergänzte Schaller.

KONTAKT     Voith Robotics       www.voith-robotics.com

Industrial Security – Cyber-Sicherheit auch im Mittelstand

 

Hochgradig vernetzte Produktionsabläufe, intelligente Maschinen, eine sich selbst steuernde Fertigung: Industrie 4.0 ist längst keine Zukunftsvision mehr. Dieses »Erfolgsmodell der Digitalisierung« kann nur dauerhaft gewinnbringend sein, wenn die vernetzten Abläufe gegen Angriffe aus dem Cyber-Raum geschützt sind. Auf dem 21. Cyber-Sicherheitstag der Allianz für Cyber-Sicherheit haben das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) die aktuellen Entwicklungen im Bereich Industrial Security und zahlreiche praxisnahe Information und Lösungsangebote präsentiert.

Nach Einschätzung des BSI-Präsidenten Arne Schönbohm kann die Digitalisierung nur langfristig erfolgreich sein, wenn Informationssicherheit als Voraussetzung für die sichere Umsetzung betrachtet wird. Das BSI als die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde ist mit der Allianz für Cyber-Sicherheit der zentrale Ansprechpartner für die deutsche Wirtschaft zur sicheren Gestaltung dieser Entwicklung. Das BSI will gemeinsam mit den Unternehmen erreichen, dass Informationssicherheit schon bei der Erforschung und Entwicklung neuer Produkte mitgedacht und der Grundsatz Security-by-Design eingehalten wird.

Mit dem IT-Grundschutz bietet das BSI zudem sehr konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen. Im modernisierten IT-Grundschutzkompendium ist nun erstmals auch die Reihe »IND: Industrielle IT« mit eigenen Bausteinen zur industriellen IT-Sicherheit enthalten.

Im Rahmen der Allianz für Cyber-Sicherheit arbeitet das BSI intensiv mit Partnern und Multiplikatoren zusammen, um strategische und praktische Hilfestellung zur Umsetzung in den Unternehmen zu leisten und so die Cyber-Sicherheit am Wirtschaftsstandort Deutschland zu erhöhen. Mehr als 2.600 teilnehmende Unternehmen sowie Institutionen und eine umfassende Wissensbasis machen aus der Allianz für Cyber-Sicherheit ein Erfolgsmodell, das auch weiterhin ausgebaut wird.

KONTAKT:      Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

www.bsi-bund.de

Erfolgreich im internationalen Geschäftsfeld

 

Die Siemens AG (Berlin und München) erzielte als führender internationaler Technologiekonzernerzielte im Geschäftsjahr 2017, das am 30. September 2017 endete, einen Umsatz von 83,0 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 6,2 Milliarden Euro. Ende September 2017 hatte das Unternehmen weltweit rund 377.000 Beschäftigte.

Laut Siemens-Geschäftsbericht sind die von der Division Digital Factory bedienten Märkte im Geschäftsjahr 2017 auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Das Volumen der von der Division Process Industries and Drives bedienten Märkte wuchs im Geschäftsjahr 2017 moderat. Dies war vorwiegend auf ein verbessertes globales Marktumfeld im verarbeitenden Gewerbe, insbesondere in China, zurückzuführen. Die konsumnahen Branchen, wie die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie und die pharmazeutische Industrie, setzten ihren Wachstumskurs fort.

Digital Factory

In einem günstigeren Marktumfeld steigerte Digital Factory den Auftragseingang auf 11.532 Mio. EUR und die Umsatzerlöse auf 11.378 Mio. EUR, somit im Vorjahresvergleich in allen Geschäften. Die Umsatzerlöse stiegen um 12 %, das Ergebnis wurde auf 2.135 Mio. EUR gesteigert, was einer Ergebnismarge von 18,8 % entspricht. Die verbesserten Umfeldbedingungen waren am deutlichsten in der Automobil- und der Maschinenbauindustrie und unterstützten die hervorragende Leistung der kurzzyklischen Geschäfte der Division, die ihre führenden Marktpositionen im Laufe des Geschäftsjahrs ausbauten. Der Auftragseingang und die Umsatzerlöse im Softwaregeschäft des Produktlebenszyklusmanagements (PLM) wuchsen aufgrund kräftiger Nachfrage und zusätzlichen Volumens infolge der Akquisition von Mentor Graphics zum Ende des zweiten Quartals des Geschäftsjahrs 2017 stark. Geografisch betrachtet legten Auftragseingang und Umsatzerlöse in allen Berichtsregionen zu. Die kräftigste Erhöhung war in der Region Asien, Australien, insbesondere in China, zu verzeichnen. Die Ergebnisverbesserung der Division wurde durch die kurzzyklischen Geschäfte getragen. Das Ergebnis des PLM-Geschäfts wurde durch fortlaufende Aufwendungen für die Weiterentwicklung der MindSphere-Plattform von Siemens beeinträchtigt. Darüber hinaus war die Profitabilität des Geschäfts durch Anpassungen der Umsatzabgrenzung sowie Transaktions- und Integrationskosten in Verbindung mit der Akquisition von Mentor Graphics von zusammen 104 Mio. € belastet. Im Geschäftsjahr 2016 beliefen sich die entsprechenden Belastungen in Verbindung mit der Akquisition von CD-adapco auf 43 Mio. €. Das Ergebnis der Division profitierte von einem Gewinn von 175 Mio. € in Verbindung mit dem eCar-Geschäft, das die Division in das Gemeinschaftsunternehmen Valeo Siemens eAutomotive einbrachte. Dieser positive Effekt wurde teilweise durch höhere Personalrestrukturierungsaufwendungen aufgewogen. Diese stiegen im Geschäftsjahr 2017 auf 134 Mio. €, im Vergleich zu 49 Mio. € im Jahr zuvor.

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Symbolisches Bild: Siemens hat sich mit dem Motto »Digital Factory« aufgestellt und dementsprechend als erstes Unternehmen eine auf IEC 62443-4-1 basierende TÜV SÜD-Zertifizierung für den übergreifenden Entwicklungsprozess von Siemens-Produkten der Automatisierungs- und Antriebstechnik, einschließlich der Industriesoftware, an sieben Entwicklungsstandorten in Deutschland erhalten.

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Im Konzept Digital Factory sind u. a. das Internet der Dinge (IoT) und die ständige Transparenz der Prozesse essentiell. Hierzu befinden sich im Angebotsspektrum der Siemens AG vielfältige technische Lösungen, die den Anwendern den Schritt in die digitale Zukunft ermöglichen. Alle Abb.: Siemens

Process Industries and Drives

Der Auftragseingang von Process Industries and Drives nahm 9.034 Mio. EUR leicht zu gegenüber 8.876 Mio. EUR in 2016. Die Umsatzerlöse betrugen 9.038 Mio. EUR, das Ergebnis beläuft sich auf 440 Mio. EUR, was eine Ergebnismarge 5,0 % ergab. Ursächlich hierfür waren das Wachstum im Prozessautomatisierungs- und im Lösungsgeschäft sowie eine Stabilisierung der Nachfrage nach den Angeboten der Division im Bereich Öl und Gas sowie an anderen rohstoffnahen Märkten gegen Ende des Geschäftsjahrs. Dadurch wurde eine im Verlauf des Geschäftsjahrs zurückgehende Nachfrage bei Komponenten für Windkraftanlagen überwogen. Ein Umsatzerlösrückgang im Lösungs- und im Large-Drives-Geschäft überwog einen Anstieg der Umsatzerlöse im Prozessautomatisierungsgeschäft. Geografisch betrachtet war das Wachstum des Auftragseingangs vorwiegend auf China zurückzuführen. Der Rückgang der Umsatzerlöse war durch die Region Amerika bedingt. Das Ergebnis der Division nahm vorwiegend aufgrund im Vorjahresvergleich sehr stark gesunkener Personalrestrukturierungsaufwendungen zu. Diese beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 auf 48 (im Vj. 254) Mio. €. Innerhalb der Geschäfte der Division zeigte das Prozessautomatisierungsgeschäft eine starke operative Leistung. Insgesamt wurden das Ergebnis und die Profitabilität durch anhaltende operative Herausforderungen – insbesondere im Large-Drives-Geschäft – sowie durch Belastungen aus Kapazitätsanpassungen beeinträchtigt.

Quelle: Siemens Geschäftsbericht 2017, www.siemens.com  

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