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Das Themenfeld »Industrie 4.0« prägte mitsamt allen »Nachkommen« wie IIoT, Digitalisierung oder Künstliche Intelligenz das Gesamtbild der HMI 2019. Foto: Klinker

HMI 2019 - Zielsetzung Mobilität und Flexibilität

 

Bei der Hannover Messe (HMI) 2019 wurden die bekannten Themenfelder Industrie 4.0, Internet of Things (IoT), Smart Factory sowie Künstliche Intelligenz (KI) und Deep Learning vorgestellt. Doch für Messebesucher war es schwer, in diesen Themenbereichen jenen Fortschritt auszumachen, der bestehende Entwicklungen in die »nächst höhere Evolutionsstufe der Technik« befördern könnte.

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Deutscher Zukunftspreis 2018

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnete am 28. November 2018 in Berlin das Team Prof. Dr. rer. nat. Helga Rübsamen- Schaeff und Dr. rer. nat. Holger Zimmermann, beide von der AiCuris Anti-infective Cures GmbH, Wuppertal, mit ihren Arbeiten zu »Schutz bei fehlendem Immunsystem – die lebensrettende Innovation gegen gefährliche Viren« mit dem Deutschen Zukunftspreis 2018 aus, dem mit 250.000 Euro hoch dotierten Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation.

Bundespraesident

Dr. rer. nat. Holger Zimmermann, Prof. Dr. rer. nat. Helga Rübsamen-Schaeff, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender

Die als Team 2 nominierten Preisträger haben das weltweit erste und einzige Medikament zur Vorbeugung gegen Infektionen mit einem weit verbreiteten Virus bei Knochenmarktransplantationen entwickelt. Das Arzneimittel basiert auf einem völlig neuartigen Wirkmechanismus. Es ist inzwischen in vielen Ländern zugelassen und könnte die medizinische Behandlung von Transplantationspatienten und anderen Menschen mit geschwächtem Immunsystem revolutionieren.

Ebenfalls für den Deutschen Zukunftspreis nominiert waren:

Die als Team 1 in die Endauswahl gelangten Dipl.-Ing. (FH) Thomas Bayer und Dr.-Ing. E. h. Manfred Wittenstein, Wittenstein SE, Igersheim, mit der Entwicklung »Eine radikal neue Getriebegattung – Produktivitätssprünge für den Maschinenbau«.

 

Als Team 3 starteten Prof. Dr. rer. nat. Peter Wasserscheid, Prof. i. R. Dr.-Ing. Wolfgang Arlt und Dr.-Ing. Daniel Teichmann, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Forschungszentrum Jülich, Hydrogenious Technologies GmbH, Erlangen, mit ihrem Projekt »Flüssige Wasserstoffspeicher – Wegbereiter einer künftigen Wasserstoffgesellschaft« in die Endausscheidung.

Team 1 und Team 3 wurden von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit einer Urkunde geehrt und durch die Jury in den »Kreis der Besten« aufgenommen..

Der Bundespräsident würdigt mit dem Deutschen Zukunftspreis herausragende Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Wesentlich für die Entscheidung der Jury sind der wissenschaftlich-technische Innovationsgrad sowie das Potenzial, diese Leistung in zukunftsfähige Arbeitsplätze umzusetzen. Der Preis ist mit 250.00 Euro dotiert.

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Schwere Daten-Angriffe auf Personen

 

Das gezielte Abgreifen und die erfolgte Veröffentlichung von Personendaten sowie weiteren sensiblen Daten betroffener Politikern und Personen des öffentlichen Lebens beunruhigen die Öffentlichkeit.

Wird Cyber-Kriminalität zur Normalität? Die Frage drängt sich auf, denn auch zum Jahresbeginn 2019 bewegt ein äußerst folgenschwerer Vorgang die Öffentlichkeit: Am 4. Januar wurde nämlich bekannt, dass bei einem umfangreichen Datenhack persönliche und auch sehr sensible Daten von nahezu Tausend Personen des öffent- lichen Lebens, darunter die Bundeskanzlerin, andere Regierungsmitglieder und vor allem Bundestagsabgeordnete sowie bekannte kunstschaffende Personen »abgezogen« und im sozialen Nachrichtendienst »Twitter« veröffentlicht wurden.

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TRUMPF Seniorchef und Gesellschafter Berthold Leibinger verstorben

Der frühere Vorsitzende der Geschäftsführung und ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der TRUMPF GmbH + Co. KG wirkte sein Leben lang als Unternehmer und als Mäzen.

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(C) dpa

Blockchain-Strategie mit  Zustimmung

Eine Blockchain  ist eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, genannt »Blöcke«, welche mittels kryptogra- phischer Verfahren miteinander verkettet sind. Der Begriff Blockchain wird allgemeiner für ein Konzept genutzt, mit dem ein Buchführungssystem dezentral geführt werden kann und dennoch ein Konsens über den richtigen Zustand der Buchführung erzielt wird, auch wenn viele Teilnehmer an der Buchführung beteiligt sind. 

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»Space Robotics Technologies«

Roboter in maritimen Infrastrukturen

Marserkundung im Roboterschwarm

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VDE-Kompetenzcenter für

 »Digitale Sicherheit«

 

Mit dem neu geschaffenen VDE-Kompetenzcenter »Digitale Sicherheit« bündelt der Verband die bisher verteilten Kernkompetenzen   CERT@VDE von VDE|DKE, Smart Technologies vom VDE-Institut sowie Corporate Security in einer Gruppe. Geleitet wird diese durch den Elektroingenieur Wolfgang Niedziella (57 Jahre), der Anfang August 2019 zum Geschäftsführer der VDE Gruppe bestellt wurde. In dieser Position führt Niedziella die zuvor in der VDE-Gruppe verteilten Kernkompetenzen zu einem organisationsüber- greifenden Geschäftsfeld zusammen. Mit dem neuen Bereich Digitale Sicherheit will der VDE auf die Bedürfnisse der Kunden nach Informations- und Unternehmenssicherheit eingehen. Immerhin »boomt« die internationale Cyber- Kriminalität mit fatalen Auswirkungen auf die Informations- systeme von Unternehmen, Behörden und Bürgern und damit auch auf deren Geschäftstätigkeit. Wie der VDE mitteilte bringt Niedziella im Bereich Digitale Sicherheit viele Jahre internationale Erfahrung und großes Know-how in der Normung und Standardisierung sowie Prüfung und Zertifizierung mit.      www.vde.com

VDE-Security-Manager

Profi für Interoperabilität und Informationssicherheit für Smarte Produkte und Systeme: Wolfgang Niedziella leitet ab sofort das Kompetenzcenter »Digitale Sicherheit« im VDE. (Bildquelle: privat)

Physik-Nobelpreis für Laser-Werkzeuge

 

Anfang Oktober 2018 teilte die Königlich-Schwedische Akade- mie der Wissenschaften mit, dass der Nobelpreis für Physik in diesem Jahr an drei Forscher verliehen wird. Diese sind Arthur Ashkin, Gérard Mourou und Donna Strickland. Sie erhalten den Preis für die Entwicklung neuer optischer Werkzeuge. 

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr jeweils zur Hälfte an Arthur Ashkin (USA) sowie an Gérard Mourou (Frankreich) und Donna Strickland (Kanada) für bahnbrechende Erfindun- gen im Bereich der Laserphysik. Das gab die Königlich-Schwe- dische Akademie der Wissenschaften am Dienstag bekannt

Im vergangenen Jahr erhielten die amerikanischen Forscher Rainer Weiss, Barry Barish und Kip Thorne den Physik-Nobelpreis für ihre Arbeit zu Gravitationswellen. Der Nachweis der Wellen gilt als Jahrhundertentdeckung

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Unbemannte Flugobjekte

 

Das Zeitalter der wirtschaftlichen Nutzung von autonom fliegenden Drohnen hat begonnen, die militärischen Zielsetzungen sind davon nicht betroffen und bleiben weiterhin hinter einem undurchsichtig erscheinenden Dunstschleier verborgen.

 

Vom Spielzeug bis zum leistungsfähigsten Militärfluggerät - das Spektrum an unbemannten Fluggeräten – im Volksmund als »Drohnen« bezeichnet, amtlich aber autonom fliegende UAS (Unmanned Aerial Systems) genannt – wächst nahezu endlos. Mit diesem Zuwachs entwickelten sich sowohl der Bedarf an Regulierung als auch die Nutzungsziele der Fluggeräte. Dieser Prozess hat viele Facetten. Zu den Gemeinsamkeiten gehört jedoch, dass eine Gefährdung des offiziellen Luftverkehrs vermieden werden soll.

© AP Die Vorderseite der Medaille zeigt das Gesicht des Stifters Alfred Nobel, seinen Namen und seine Lebensdaten.

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Bitcoin - die verpasste Chance

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Die Digitalisierung der Gesellschaft

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Intelligentes Transportsystem fährt mit Höchstgeschwindigkeit

Schlagzeilen

• Deutsche Elektroexporte trotzen in 2019 der nachlassenden Konjunktur

• Maschinenbau: VDMA rechnet für 2019 mit Produktionsminus

• Siemens bleibt auch in 2019 auf Erfolgskurs

• Endress+Hauser legte in 2918 deutlich zu

• Beckhoff Automation steigerte den Umsatz in 2018

• Festo ist erfolgreich mit Digitalisierung, Innovationen und Technologien

• ABB mit anhaltendem Wachstum trotz schwierigem Marktumfeld und Transformation

• Sensorhersteller Sick ist weiterhin im Aufwind

 

Weitere Meldungen in »News«

Unternehmen und Märkte

 

Strategie und Zukunft

Künstliche Intelligenz - keine Angst vor dem Kontrollverlust

Digitalisierung und Industrie 4.0

Robotik 4.0

 

• Thema Mensch-Roboter-Kooperation

• Von der MRK-Funktionalität über mobile Roboter zur KI-basierten Agilität von Robotern.

• Humanoide Roboter im Blickpunkt  -  Wechselvolle Erwartungen an humanoide Roboter

 

Schwerpunktthema: IT-Secutity

• Cyber-Sicherheit auch im Mittelstand

• IT-Sicherheitsbedarf in der Elektroindustrie

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Megacities - Leben in der Zukunft

Aus einer Großstadt wird durch die demografische Entwicklung und voranschreitende Urbanisierung eine Megacity. Diese Veränderungsprozesse von Ballungszentren ereignen sich kontinuierlich und weltweit: Aus Städten werden Großstädte und Metropolregionen bis hin zu Megacities. Dort »pulsieren« Leben, Wohnen und Ökonomie. Die prozessbestimmten Funktionalitäten solcher Megacities werden – notwendigerweise - durch smarte, IT-basierte Techniken gesteuert und koordiniert. Und so entstehen die Smart Cities. Was ist aber mit der klassischen lebensbestimmenden Infrastruktur für Luft, Trinkwasser und Abwässer? Kann diese die zukünftigen Kapazitätsanforderungen bedienen?

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Bild: Endress+Hauser

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Neu entstehende Megacities sprich Giga-Metropolen, wie die auf dem »Reisbrett« entworfene Megacity Songdo bei Seoul in Korea, bleiben wohl eine Ausnahme. Bild: Wikipedia

Versorgungskonzepte für Smarte Megacities

Megacities mit zig-Millionen Einwohnern funktionieren nur noch in Form von »Smart Cities«. Wie kann die Prozessindustrie auf die ökologischen Infrastruktur-Anforderungen der extrem schnell wachsenden Millionenstädte reagieren. Immerhin sind die qualitativ hochwertige Wasserver- und Abwasserentsorgung Kernbestandteile einer kommunalen Daseinsvorsorge.

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Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG: "Wir haben wieder geliefert, was wir versprochen haben und unsere Jahresprognose voll erreicht.  Im Geschäftsjahr 2019 werden wir unseren Geschäften noch mehr unternehmerische Freiheit geben". 

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Die Siemens AG bezeichnete die Jahresprognose für das beendete GJ 2018 bekannt als voll erfüllt.

• Der Auftragseingang legte um 8 % zu, und die Umsatzerlöse stiegen um 2 % (jeweils auf vergleichbarer Basis, ohne Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte), die Mehrzahl der industriellen Geschäfte trug zum Wachstum bei.

• Auf nominaler Basis nahm der Auftragseingang um 6 % auf 91,3 Mrd. € zu, die Umsatzerlöse erhöhten sich leicht auf 83,0 Mrd. €; das Book-to-Bill-Verhältnis betrug 1,10.

• Das Ergebnis des Industriellen Geschäfts war rückläufig bei 8,8 Mrd. €, Ergebniszunahmen in den meisten industriellen Geschäften glichen das sehr stark rückläufige Ergebnis bei Power and Gas nicht vollständig aus.

• Die Ergebnismarge des Industriellen Geschäfts (ohne Berücksichtigung von Aufwendungen für Personalrestrukturierung) liegt mit 11,3 % klar im Prognosebereich von 11 % bis 12 %; einschließlich entsprechender Aufwendungen von 0,8 Mrd. € erreichte die Ergebnismarge 10,4 %, die meisten industriellen Geschäfte lagen in oder über ihrem Zielband.

• Der Gewinn nach Steuern wurde leicht erhöht auf 6,1 Mrd. €; das unverwässerte Ergebnis beträgt je Aktie 7,12 €; ohne Aufwendungen für Personalrestrukturierung liegt das unverwässerte Ergebnis je Aktie mit 7,88 € deutlich im Prognosebereich von 7,70 € bis 8,00 €.

• Der Free Cash Flow ist mit 5,8 Mrd. € um 22 % angestiegen.

 Siemens schlägt vor, die Dividende um 0,10 € je Aktie auf 3,80 € je Aktie zu erhöhe.n

Die »SPS-Messe« mit neuer smarter Zukunft

 

Was sich im Sprachgebrauch der Automatisierungsbranche längst eingebürgert hat, soll nun auch offizielle Berücksichtigung erhalten: Aus der bisherigen Fachmesse SPS IPC Drives wird ab dem Jahr 2019 die SPS.

 

Zum 30. Jubiläum im Jahr 2019 wird die bisherige Automatisierungsfachmesse »SPS IPC Drive« durch eine Namensänderung zur »SPS«. Während in den Anfangsjahren das Akronym SPS für die Automatisierung mittel Speicherprogrammierbaren Steuerungen verwendet wurde, wird die neue offizielle Bezeichnung »SPS« für Smart Production Solutions stehen. Die bisherigen Ergänzungen IPC und Drives entfallen künftig.

Was jedoch bleibt ist die inhaltliche Ausrichtung der Messe. Sie thematisiert weiterhin die Automatisierung der Produktionswelten, in denen selbstverständlich die Steuerungstechnik, die Antriebstechnik sowie die ergänzenden Techniken industrielle Kommunikation und Software mit sämtlichen zugehörigen Dienst- und Serviceleistungen im Mittelpunkt stehen. Allerdings werden die Steuerungsgeräte heutzutage nicht mehr als Speicherprogrammierbare Steuerungen oder Industrielle Personal Computer bezeichnet, sondern allgemein verbindlicher als Controller. Un für diese Controller gibt es glücklicherweise kein Akronym.

Als weiteren Grund für die Umbenennung verweist der Veranstalter Mesago Messe Frankfurt darauf, dass zusehends Funktionen aus der IT-Welt  – Cloud- und Big-Data-Technologien, Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Digitaler Zwilling - die Automatisierungstechnik anreichern und mit der neuen inhaltliche Deutung mehr Repräsentanz erhalten. Des Weiteren werde mit  SPS als Abkürzung für Smart Production Solutions einerseits die sehr starke Marke SPS erhalten und international nutzbar gemacht, andererseits werde auch die  Darstellung ganzheitlicher »Industrie 4.0-Ansätze« widergespiegelt.

KONTAKT  Mesago MesseFrabnkfurtGmbH   www.sps-messe.de     www.messefrankfurt.com

Bionische Ansätze für Autonomie in der Schwarm-Robotik

 

Können künstliche Bionic-Ameisen als autonome Miniroboter die Arbeitstechniken von echten Ameisenschwärmen übernehmen? Welche Fähigkeiten können künstliche Ameisen realisieren, und was ist über die Fähigkeiten natürlicher Ameisen bekannt?

Das Unternehmen Festo stellte im Jahr 2015 künstliche Ameisen in den Mittelpunkt eines Bionic-Projekts. Diese bionischen künstlichen Ameisen bestehen aus lasergesinterten Bauteilen, die anschließend im 3D-MID-Verfahren mit sichtbaren Leiterstrukturen veredelt wurden. Die Ingenieure von Festo haben »festgelegt«: Der Technologieträger BionicANTs hat sich das kooperative Verhalten von Ameisen zum Vorbild genommen. Aber stimmt diese Behauptung überhaupt? Die jüngsten Berichte aus der wissenschaftlichen Ameisenforschung zeigen nämlich deutliche Unterschiede auf. Ingenieure von Festo bleiben jedoch dabei, dass sie das Verhalten der natürlichen Tiere mittels komplexer Regelalgorithmen in die Welt der Technik übertragen haben.

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KI: Die Industrieverbände VDE|DKE und IEEE wollen  in der Technik Ethik implementieren

 

Mit dem Technologieverband VDE und der weltweit größte Berufsverband für Elektroingenieure IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) haben die acht großen internationalen Standardisierungsorganisationen die Open Community for Ethics in Autonomous and Intelligent Systems (OCEANIS) in Wien gegründet, um das Thema Ethik in der Normung von autonomen und intelligenten Systemen zu verankern. Der VDE will dabei den Nutzen der Künstlichen Intelligenz (KI) für den Menschen in den Mittelpunkt stellen und helfen, Ängste abzubauen.

Nach Einschätzung von VDE|DKE geht die Entwicklung von KI in autonomen Systemen mit großen Schritten voran. Genau deswegen müssen ethische Aspekte in der Normung von autonomen und intelligenten Systemen transparent verankert werden, wird VDE|DKE-Geschäftsführer Michael Teigeler in einer Presseinformation zitiert.

Der Technologieverband VDE hat sich das Ziel gesetzt, den Nutzen von KI für den Menschen in den Vordergrund zu stellen. Diesbezüglich wird KI als große Chance bezeichnet und die KI-Initiative der Bundesregierung begrüßt.

Technologie- und Innovationsunterstützung

Im Rahmen von OCEANIS wollen die Standardisierungsorganisationen weltweit eng zusammenarbeiten, um technische Lösungen zu entwickeln, die sich lokal und auch global anwenden lassen, dadurch Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Orientierung bieten. Der VDE beabsichtigt, hierzu das Know-how des Verbands in der Technologie- und Innovationsunterstützung mit einbringen. »Der Gründungsgedanke des VDE gilt heute mehr denn je: Mit Normung und Standardisierung, mit wissenschaftlicher Expertise und einem breiten gesellschaftlichen Dialog die Gesellschaft nicht nur über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz aufzuklären, sondern sie bei der Überwindung von Ängsten zu unterstützen«, kommentierte VDE-CEO Hinz das Engagement bei OCEANIS.

Hand in Hand mit Philosophen und Theologen aus der ganzen Welt

Das Verhalten einer KI speist sich aus Algorithmen, welche die Programmierer per Code festlegen, und aus Trainingsdaten, mit denen die KI lernt, welche Interpretation von Daten erwünscht ist. Die Normungsexperten setzen bei beiden an: Zusammen mit Experten aus der Philosophie, Theologie, Psychologie, und Soziologie wollen sie einen Katalog an Anforderungen erarbeiten, die einer ethischen künstlichen Intelligenz »beizubringen« sind. Hierzu erläutert Michael Teigeler: »Letztlich führt kein Weg daran vorbei, dass sich die internationale elektrotechnische Community Gedanken über das „richtige“ und „falsche“ Verhalten macht, auf das eine KI trainiert werden soll. Dadurch werden die Akteure der Community gezwungen, Entscheidungen zu diskutieren, um die man sich als Ingenieure bisher „drücken“ konnte. Diese Zeiten sind vorbei. Wir müssen raus aus unserer technischen Komfortzone und in den Dialog mit Experten anderer Disziplinen, wie den Geistes- und Sozialwissenschaften, treten und gemeinsam ethische Leitlinien für KI entwickeln, die weltweit in der Elektro- und Informationstechnik akzeptiert werden und dann auch Gültigkeit haben. « Demzufolge sei OCEANIS eine Initiative, in der elektrotechnische Standardisierungsorganisationen gemeinsam mit anderen Organisationen Hand in Hand zusammenarbeiten. Die abgestimmten Leitlinien werden dann über die jeweiligen Standardisierungsorgane direkt in die internationale elektrotechnische Normung fließen. »Wir alle tragen Verantwortung dafür, wie KI eingesetzt wird. Und es gilt immer noch, wer die Norm macht, hat den Markt«, resümiert Teigeler.

 

Die OCEANIS-Gemeinschaft ist für alle interessierten Organisationen offen und gemeinnützig. Weitere Informationen zu OCEANIS unter http://www.ethicsstandards.org.

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Roboter-Auto erreicht mit Stelzen schwer zugängliche Orte

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Deutsche Super-Hacker greifen an

Das »sarsec«-Team aus Cybersicherheits-Experten der Saar- Uni ist bei der IT-Sicherheitskonferenz »DEFCON« in den USA gegen die Besten der Besten in einem CTF-Wettbewerb angetreten. Dieser Event gilt als Königsdisziplin bei IT- Sicherheitswettbewerben und erfordert eine Qualifikation. Diese erreichte das sarsec-Team durch Siege bei den interna- tionalen Wettbewerben »Enowars« der TU Berlin sowie beim russischen ‚ruCTFe‘ im vergangenen Jahr in der Stadt Jekatarinburg, dem bisher wohl wichtigsten Erfolg.

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